Das Projekt Wohldhuus hat sich zum Ziel gesetzt, in einem unberührten Waldgebiet ein kleines harmonisches Blockhüttendorf nach Vorbild unserer Ahnen zu erbauen, um eine Marktlücke auszunutzen und Kunden das Angebot unterbreiten zu können, in einer enttechnisierten Waldidylle ihren Urlaub zu verleben und dort mit uns zusammen durch das natürliche Lebensumfeld Körper und Geist in Einklang zu bringen und einen natürlichen Streßabbau stattfinden zu lassen.
Der Austieg in die Natur sollte für uns kein Weg in die Einsamkeit sein. Wir wollen uns weiterhin mit anderen Menschen austauschen, voneinander lernen und unseren Horizont erweitern. Somit kam für uns kein Leben in einer einsamen Berghütte als Einsiedler in Frage, sondern wir erstellten ein anderes Gedankenkonstrukt. In diesem verbanden wir unser Bedürfnis nach Natur und Ursprünglichkeit mit dem nach menschlichem Kontakt - das Projekt Wohldhuus.
Grundsätzlich enthält das Projekt keine speziell themenvertiefenden oder religiösen Ansätze. Das bedeutet, wir wollen kein Wikinger-, Indianer- oder Mittelalterdorf aufbauen, in denen bisher erforschte Dorfstrukturen vorhanden sein müssen, um die Authentizität zu wahren. Desweiteren wird es keine religiösen Grundsätze geben, jeder Glaube oder Nichtglaube ist uns willkommen.
Das Projekt Wohldhuus wird in einem festgelegten Zeitplan ablaufen. In der ersten Phase beschäftigen wir uns mit der Rahmenorganisation, um den Grundstein für die Umsetzung zu legen. Es sollen ein geeigneter Partner und interessierte Mitaussteiger gefunden werden. Durch unsere Internetpräsenz wird das Projekt an Bekanntheit gewinnen und das eröffnet uns die Möglichkeit, weitere projektwichtige Kontakte zu knüpfen.
Die Aufbaugruppe des Dorfes wird aus vier Personen bestehen, also neben uns noch zwei weitere Aussteiger, die handwerklich begabt sind, Lust auf ein Abenteuer haben und für einen nicht bestimmten Zeitraum der Zivilisation den Rücken kehren möchten. Wir suchen uns im Vorfeld diese Mitaussteiger genau aus, denn man muß schon auf einer Wellenlänge liegen, damit das natürliche Zusammenleben in der Gruppe funktionieren kann. Den ausgewählten Helfern bieten wir dann den Ausstieg in die Natur, die anfallenden Kosten (Reisekosten, Nahrungsmittel, Werkzeuge, Ausrüstung, usw.) werden vom Projekt getragen. Im Gegenzug dafür helfen uns die beiden beim Aufbau und bei der Organisation des Walddorfes.
Durch den Dorfaufbau in einer relativ kleinen Gruppe erlernen wir zusammen das Leben in und von der Natur. In dem Zeitraum der Gründung haben wir ausreichend Möglichkeit, uns an die Gegebenheiten anzupassen und unseren natürlichen Instinkt wieder zu beleben. Später wird die Gruppe ihre Erfahrungen und Kenntnisse mit den Urlaubern und Besuchern des Dorfes teilen.
Mit Gemeinschaften und Gruppenstrukturen haben wir schon einige Erfahrungen durch unsere langjährige Tätigkeit in der Feuerwehr. Es wird sich eine natürliche Struktur sehr schnell herausbilden, jeder in der Gruppe wird sich dann mit einbringen, sobald der Zusammenhalt stark genug und das Wir-Gefühl gewachsen ist. Daraus wird sich dann zeigen, wer welche Fähigkeiten hat und wie sie eingesetzt werden können. Die Gruppendynamik wird also Entscheidungen treffen, natürlich nach bestimmten Grundvoraussetzungen für das Gelingen des Projektes.
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